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Pferdeschleusen

Unsere Schleusensteuerungen werden verwendet um den Zugang zu Weide und Futterräumen zu steuern.

So kann eine Schleuse aussehen

Grundsätzlich können alle Schleusen in drei verschiedenen Betriebsarten verwendet werden:

  • Pferde individuell: Das Pferd trägt einen Chip, der wird gelesen und dann wird individuell geprüft, ob die Schleuse öffnet oder nicht. Die Steuerung kennt für jedes Pferd eine Liste von Öffnungszeiten. In diesen Zeiten darf das Pferd die Schleuse passieren. Natürlich kann man auch den ganzen Tag als Öffnungszeit festlegen.
  • Zeitgesteuert: Der Zugang, d.h. Tür und Nachlaufsperre, wird für vorgegebene Zeitintervalle geöffnet, z.B. um der ganzen Herde tagsüber Zutritt zur Weide zu ermöglichen.
  • Manuell: das ist vor allem beim Antrainieren neuer Pferde nützlich. Du kannst einfach mit deinem Smartphone Tür und Nachlaufsperre der Schleuse öffnen und schliessen.

Die Einstellungen der Schleuse werden ganz einfach mit dem Smartphone oder einem anderen Wifi-Endgerät (z.B. Notebook) vorgenommen. Die Software ist intuitiv aufgebaut und leicht zu bedienen. Hier sind ein paar Screenshots dazu: Blick auf die Software

Bautipps

Das Leitsystem einer Schleuse kann man mit einfachen Mitteln bauen, massive (und teure) Boxenwände braucht man dafür nicht. Dies ist so, weil wir in der Schleuse nur eine kurzzeitige Trennung des Pferdes von der Gruppe benötigen. Im Gegensatz dazu müssen wir bei einer Futterstation dem fressenden Pferd die notwendige Ruhe verschaffen. Es darf nicht vorkommen, dass ein ranghohes Pferd durch Drohgebärden einen schwächeren Kollegen aus dem Stand vertreibt.

In jedem Falle empfiehlt es sich immer einen Notausgang mit einem nur nach außen öffnenden Bügel zu bauen, in der Skizze oben als selbstschliessender Ausgangsbügel bezeichnet. Damit können Pferde, die keine Zugangsberechtigung haben, die Schleuse nach vorne verlassen. Es kann sonst zu unangenehmen Situationen kommen, wenn ein Pferd die Schleuse rückwärts verlassen muss.

Schleusentür und Nachlaufsperre lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick selber bauen. Wie das man das beispielsweise machen kann, zeigen die beiden Beiträge: So kann man eine gute Nachlaufsperre bauen und Öffnen einer Tür mit Linearantrieb.

Skizze einer Schleuse

Unsere Steuerungen gibt es auch für Schleusen mit zwei gesteuerten Türen. Es ist ebenfalls möglich Schleusen und Futterstände zu kombinieren.

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Öffnen einer Tür mit Linearantrieb

Du möchtest die Ausgangstür deiner Pferdeschleuse selber bauen. Hier ist unser Tipp, wie man eine preiswerte Zugangstür selber bauen kann. 

Der Linearmotor schaltet automatisch bei Erreichen der Endlage ab, dass vereinfacht die Steuerung. Die Montage ist einfach, man muss nur die Abmessungen berücksichtigen und genau arbeiten. Wir haben in diesem Beispiel die Befestigung des Motors mit M6 Gewindestangen gebaut, die einfach zu sägen und noch leicht zu biegen sind. 

Die Idee für das Türblatt und die Aufhängung stammt von Führanlagen. So wird die Verletzungsgefahr für die Pferde sehr gering gehalten. 

Konstruktion Peitsche und Tür

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Zugangsschleuse zu zwei Futterräumen

Diese Eigenbau-Schleuse hat zwei Ausgangstüren und öffnet daher den Zugang zu zwei verschiedenen Futterräumen.

Die benötigte Steuerung ist: Pferdeschleuse Steuerung doppel

Hier sieht man, das Pferd wird erkannt, sobald es weit genug vorgetreten ist und den Lesebereich der Antenne erreicht.

Das Pferd trägt deutlich erkennbar ein Transponder-Halsband.

Diese Anlage wird über eine Autobatterie betrieben die mit einem kleinen Solarpanel aufgeladen wird. Zum Schluss noch ein paar Fotos.

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Wir bauen Futterautomaten

Und wir bauen sie individuell. Nach höchsten Qualitätskriterien. Mit präziser Sensorik garantieren wir ein Höchstmass an Sicherheit für das fressende Pferd und liefern viele wertvolle Informationen an die Steuerungssoftware. Die Fütterungsdaten können mit anderen Messergebnissen korreliert werden.Individual Lösung SL279520

Auch wertvolle Sportpferde profitieren von einer Gruppenhaltung. Sie sind ausgeglichener und leistungsbereiter wenn sie ein wenig artgerechter gehalten werden. Ich kann die Angst vor Verletzungen durch andere Tiere in der Gruppe gut verstehen, aber wenn man ein besonderes Augenmerk auf die Zusammensetzung der Gruppe legt, Eingewöhnungszeiten einhält, Räume großzügig bemisst, Ecken und Engpässe entschärft und insbesondere Fütterungsstress vermeidet, dann ist das Verletzungsrisiko sehr gering.

Gut platzierte und korrekt funktionierende Futterstände lassen erst gar keinen Fütterungsstress aufkommen. Mit einer gesunden Verteilung der Fütterung über pferdegerechte 24 Stunden und individueller Zuteilung sorgen unsere Automaten damit für eine sichere Pferdehaltung in der Herde.

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Aufbau eines Kraftfutterstandes

leitsystem

Das Leitsystem soll dem fressenden Pferd die notwendige Ruhe und Isolation vor den anderen bieten. Als Nachlaufsperre wird eine elektrische Schranke, mit Anschluß an ein Weidestromgerät, oder eine Tür mit Kunststoff oder Gummiflügeln gewählt. Am Ausgang ist ein selbstschliessender Bügel montiert, der nur nach außen zu öffnen ist. Manchmal lernen klevere Pferde auch diesen Bügel von außen zu öffnen, dann kann man durch weitere Elektrifizierung gegensteuern.
Die Wände können aus beliebigem aber stabilen Material gebaut werden, häufig verwendet man dazu Boxenwände.  Man sollte durch geeignete Maßnahmen dafür sorgen, dass im straffierten Bereich der Skizze keine Pferde sein können. Ranghohen Tieren gelingt es sonst mit Drohgebärden das fressende Pferd zu verjagen.
Es ist von Vorteil, ein Leitsystem so in den Offenstall zu integrieren, dass die Pferde nach dem Verlassen des Standes nicht sofort wieder zum Eingang kommen können.
Erfahrungen zeigen, dass es leichter ist, die Leitsysteme zu konzipieren, wenn die Pferdegruppe hinsichtlich der Größe möglichst homogen ist. Hat man kleine und große Pferde gemischt wird man Kompromisse bei den Abmessungen machen müssen. Die Abmessungen auf der Skizze sind für Warmblüter mit einem Stockmaß von ca. 160 – 170 cm angepasst. Ponys können sich in so einem Stand manchmal drehen, da baut man besser etwas enger und kürzer. Sehr große Pferde stehen mit ihrer Kruppe so verführerisch nahe am Eingang, dass andere schon mal durch einen Biss in den Hintern sie zu verdrängen suchen.
Wir bevorzugen es, den Eingang mit einer Lichtschranke abzusichern, dies aus zwei Gründen: Zum einen können wir mit der Lichtschranke erkennen, dass kein Pferd hinter dem ersten Tier steht und wir die Nachlaufsperre gefahrlos schliessen können und zum anderen können wir die Nachlaufsperre sofort öffnen, sollte das fressende Pferd rückwärts raus wollen. Man kann ein Leitsystem natürlich auch ohne Lichtschranke bauen, es ist wie üblich ein Abwägen der Vor- und Nachteile.