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Montage Tipp RFID-Antenne

Faread RFID Reader, Antenne und Chip

RFID-Antenne für Pferdeschleusen und Kraftfutterstände richtig installieren

Bevor Sie eine Pferdeschleuse oder einen Kraftfutterstand installieren, sollten Sie sich mit der Funktionsweise und Positionierung der RFID-Antenne vertraut machen. Die folgenden Schritte helfen dabei, typische Fehler zu vermeiden und eine zuverlässige Erkennung sicherzustellen.

  1. Funktionstest vor der Montage: Schließen Sie die RFID-Antenne zunächst in ruhiger Umgebung (z. B. im Haus) an die Steuerung an und führen Sie erste Tests durch, bevor sie im Stall montiert wird.
  2. Korrekte Verdrahtung: Achten Sie darauf, die drei Adern exakt gemäß der Dokumentation anzuschließen. Eine falsche Belegung kann den RFID-Leser beschädigen.
  3. Startsignal prüfen: Bei korrektem Anschluss gibt die Steuerung beim Einschalten einen kurzen Piepton aus.
  4. Lesetest mit Transponder: Halten Sie einen RFID-Chip in die Nähe der Antenne. Ein akustisches Signal bestätigt das erfolgreiche Lesen. Testen Sie verschiedene Positionen und Abstände.
  5. Einflussfaktoren beachten: Metallische Bauteile sowie eine zu nahe Platzierung der Steuerung können die Lesereichweite der Antenne deutlich reduzieren.
  6. Positionierung in der Schleuse: Entscheiden Sie zunächst, wo der Transponder am Pferd getragen wird (z. B. Mähne, Halsband, Halfter, Decke oder Fußband). Daraus ergibt sich die optimale Montageposition der Antenne.
  7. Lesen im Stillstand: Das Pferd sollte vollständig in der Schleuse stehen, bevor der Transponder gelesen wird. Nur so kann die Nachlaufsperre sicher schließen.
  8. Lernverhalten der Pferde: Viele Pferde verknüpfen den Piepton der Antenne schnell mit dem Öffnen der Tür und positionieren sich gezielt zum Auslösen der Erkennung.
  9. Mechanischer Schutz: Schützen Sie die Antenne vor Beschädigungen und Verbiss, beispielsweise durch eine vorgestellte Holzplatte.
  10. Achtung: Elektrozaun! Verlegen Sie keine Elektrozaunleitungen oder Erdungskabel in unmittelbarer Nähe der Antenne oder der Antennenleitung. Störungen oder Schäden an der Elektronik sind möglich.
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Pferdeschleuse als individueller Zugang zur eigenen Box

In diesem Video sehen wir einen Pferderentner, der im Offenstall mit anderen zusammen lebt. Allerdings hat er eine eigene Box, in der er individuell gefüttert wird und die kein anderes Pferd der Gruppe betreten darf. Um diese Anforderung zu erfüllen haben wir eine Schleuse gebaut, die in beide Richtungen genutzt werden kann. Die Zeiten für rein bzw. raus können getrennt definiert werden. In diesem Beispiel hier, darf er jederzeit in die Box hinein aber nur tagsüber wieder heraus. So soll sichergestellt werden, dass er, aus gesundheitlichen Gründen, die Nacht in der Box verbringt.

Hier kommt er morgens ausgeruht aus der Box und geht in den Offenstallbereich. Die Antenne der Pferdeerkennung ist in Höhe der Peitsche angebracht. Sobald er nahe genug heran geht, öffnet sich der Durchgang für ihn.

Hier sieht man ihn beim Betreten seiner Box; hinter ihm schliesst die Peitsche, damit kein anderes Pferd folgen kann.

Die Schleuse ist mit zwei Peitschen gebaut, aufwändigere Tür-Konstruktionen sind nicht erforderlich. Daher ist der Aufbau einfach und schnell möglich.

Und hier erkennt man wie souverän das Pferd mit der Schleuse klar kommt.

Die passende Steuerung für diese Schleuse gibt es hier: Pferdeschleuse bidirektional Steuerung

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Selbstgebaute Pferdeschleuse

Einfache Pferdeschleuse

Schöne stabile Konstruktion eines Selektionstores, die Seitenwände sind aus Panels gebaut, die Tür mit einem Gartenzaunelement aus dem Baumarkt. Hier muss man bei der Installation der Antenne darauf achten, dass ein paar Zentimeter Abstand (ca. 5cm) der Antenne zum metallischen Panel eingehalten werden. Die Leseentfernung der Tiererkennung wird sonst reduziert.

Diese Pferdeschleuse wurde für ein älteres Pferd gebaut, dass hier in einem kleinen abgezäunten Bereich Zusatzfutter erhält. Es darf jederzeit den Bereich betreten und es kann durch einen selbstschliessenden Bügel wieder zurück in die Gruppe gehen. Daher konnte die Pferdeschleuse auch bewusst einfach gehalten werden. Es gibt keinen seitlichen Notausgang, den man sonst besser einbaut, damit Pferde die Schleuse nicht rückwärts verlassen müssen wenn sie keinen Zutritts-Anspruch haben. (Was z.B. der Fall ist, wenn man den Zutritt nur zu bestimmten Zeiten erlauben möchte.)

Die folgenden Mapletec Komponenten wurden hier verbaut:

Steuerung und Pferdeerkennung: https://mapletec.blog/produkt/pferdeschleuse-steuerung-einfach/ ,

Nachlaufsperre: https://mapletec.blog/produkt/bausatz-nachlaufsperre/

und der Motor für die Tür: https://mapletec.blog/produkt/linearmotor-300mm-hub/

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Pferdeschleuse passend für Groß und Klein

Hier ist ein schönes Kundenprojekt. Eine Zugangsschleuse mit zwei Ausgangstüren zu verschiedenen Futterräumen. Im Video sieht man ein Shetty und ein großes Sportpferd in der Schleuse. Beide werden sofort erkannt und durchgeschleust. Links und geradeaus geht es zu zwei verschiedenen Fütterungsbereichen, an der rechten Seite ist ein selbstschliessender Ausgangsbügel, der als Notausgang für Pferde ohne Zugangsberechtigung dient.

Solide Pferdeschleuse

Die benötigte Steuerung für diese Schleuse findest Du hier: Pferdeschleuse Steuerung.

Die Musik im Video stammt von https://www.musicfox.com

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Pferdeerkennung mit RFID

Unsere Pferdeerkennung basiert auf der RFID Technologie. RFID steht für Radio Frequency Identification, übersetzt Radiofrequenz-Identifikation. Gemeint ist damit ein auf Funktechnik basiertes Verfahren. Es besteht aus einem Lesegerät mit Antenne und dazu kompatiblen Transpondern. Wir benutzen Transponder ohne Batterie, sogenannte passive Transponder. Diese Transponder senden lediglich eine weltweit eindeutige Nummer. Es werden keine sonstigen Daten auf dem Transponder gespeichert, er ist nur lesbar, nicht beschreibbar.

Die RFID-Technologie kann man sich ein bisschen wie einen modernen Barcode vorstellen, aber statt Strichen und Zahlen, die man mit dem Auge sehen und mit einem Scanner lesen kann, verwendet RFID kleine Chips und Radiowellen.

Hier eine einfache Erklärung:

  1. Transponder bzw. RFID-Tag: Das ist ein kleiner Chip mit einer Antenne. Dieser Chip kann Informationen speichern, in unserem Fall eine weltweit eindeutige Nummer.
  2. RFID-Antenne bzw. RFID-Lesegerät: Dieses Gerät sendet Radiowellen aus. Wenn es in die Nähe eines RFID-Tags kommt, „weckt“ es den Tag, und der Tag sendet seine Informationen zurück zum Lesegerät.
  3. Informationsverarbeitung: Das RFID-Lesegerät fängt die Information vom RFID-Tag auf und kann diese dann an einen Computer weitergeben. Der Computer ist dann für die weiteren Aktionen verantwortlich, er öffnet z.B. ein Selektionstor.

Ein großer Vorteil von RFID gegenüber Barcodes ist, dass man den Chip nicht direkt sehen oder scannen muss. So wird der RFID-Tag am Pferdehals auch dann erkannt wenn er an der abgewandten Seite des Halses hängt. Es ist also sehr praktisch und schnell!

Kurz gesagt, der Transponder hat die Funktion eines eindeutigen Schlüssels.

Warum kann man die Chips im Halsmuskel nicht verwenden?

Allen unseren Pferden werden heutzutage kleine Transponder in den Halsmuskel injiziert. Damit kann jedes Pferd eindeutig identifiziert werden. Warum also nutzen wir diesen Chip nicht in unseren Futterständen und Pferdeschleusen?

Die Antwort ist einfach:Wir können das nicht tun, da diese Chips nicht über ausreichend Leistung verfügen um über eine längere Distanz zu senden. Will man einen solches Implantat auslesen, muss man mit dem Lesegerät sehr nahe ran gehen. Das ist in den Anlagen leider nicht möglich.

Lesereichweite

Das elektromagnetische Feld unserer RFID-Antenne durchdringt Holz und Kunststoffe, aber kein Metall. Daher kann man z.B. mit einem Blech die Wirkung der Antenne abschirmen. Bei der Montage ist zu beachten, dass die Antenne nicht auf oder sehr nah an Metall montiert wird, da dies sich mindernd auf die Leseentfernung auswirkt.

Die Leseentfernung ist auch von der Stellung der Transponder zu Antenne abhängig, die besten Ergebnisse werden bei paralleler Stellung des Transponders zur Antenne gemessen. In der Luft messen wir Leseentfernungen von bis zu 70cm. Die Abschirmung durch Holz oder Kunststoff ist nur gering, so dass wir bedenkenlos die Antenne mit Holz- oder Kunstoffplatten oder Leisten abdecken können um sie vor Beschädigungen durch Verbiss zu schützen.

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Wer’s genau wissen will, die Computertechnik im Innern

Warnung: Dieser Beitrag ist eher technisch und sein Verständnis ist nicht erforderlich.

Ein Raspberry Pi, erweitert mit Relaisboards und serieller Schnittstelle, bildet das Herz aller unserer Steuerungen. Dieser sehr leistungsfähige und preiswerte Einplatinen-Computer macht unsere Steuerungen so flexibel. Zusammen mit dem RFID Modul, also der Pferdeerkennung, können wir vielfältige Aufgaben für die Automatisierung in der Pferdehaltung lösen. Besonders elegant für unsere Nutzer ist der Zugriff auf die Software per Wifi, denn der Pi hat einen eigenen integrierten WLAN-Router.

Das Betriebssystem des Pi ist eine Linux-Variante, genannt Raspian. Für Softwareentwickler ist hier der Weg frei für eigene Erweiterungen, auch das Andocken an unsere Steuerungssoftware erlauben wir über ein REST Interface. Wir entwickeln unsere Software mit Java und dem Spring Boot Framework. Unsere Datenbank (CouchDb) kann über Http Calls angesprochen werden.

Alle unsere Steuerungen können standalone oder im Verbund betrieben werden. In diesem Fall wird eine Steuerung zum Master erklärt und alle anderen zu Clients. Eine Anbindung an ein bestehendes LAN und ans Internet ist natürlich möglich.

Neben den Steuerungen für Schleusen, Kraftfutterstände und Futterschieber haben wir auch schon Zeitschaltungen für bis zu 24 Heuraufen mit einem Pi realisiert.

Eine Steuerung ist immer eine Kombination aus Sensoren, wir verwenden Lichttaster, Lichtschranken, Bewegungsmelder, Reed-Sensoren und natürlich RFID-Reader, Aktoren, hier haben typischerweise Motoren oder Ventile, und einer Logik, die alles verbindet.

Mit unserem Angebot wollen wir die Möglichkeiten für DIY und Pferdefreunde erweitern: Eine Steuerung muss nicht an der Zeitschaltuhr und ihren Möglichkeiten enden.

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Futterdosierer selber bauen aus leicht erhältlichen Komponenten

Futterdosierer

Materialkosten weniger als 150,- Euro

Für diesen Dosierer benötigt man 15mm starke Siebdruckplatten, einen Getriebmotor, eine Förderschnecke und ein Stück Rohr.

Die Siebdruckplatten gibt es in den meisten Baumärkten, der Zuschnitt ist in der Regel kostenlos. Allerdings schneiden die Märkte meist nur Rechtecke zu, Gehrungen gehen oft nicht oder kosten extra. Ich habe die Platten aus der Restekiste geholt und auf meiner Tischkreissäge passend gesägt. Die Kosten für das Holz: noch keine 30,- Euro.

Die Förderschnecke stammt aus dem Zubehörsortiment für Pellet-Heizungen und wird normalerweise zur Förderung von Holzpellets verwendet. Es gibt sie in verschiedenen Längen, ich habe eine mit 600mm gewählt. Preis 32,- Euro.

Das Rohr ist ein Stück einer Regenrinne mit 60mm Durchmesser, befestigt mit zwei Standard-Rohrschellen.

Der Motor ist ein Wischermotor, davon gibt es eine großes Angebot am Markt zu Preisen ab 50,- Euro. Mein Modell hier ist für 75,- Euro erhältlich. Achten muss man darauf, dass die Welle zur Förderschnecke passt und das man den Motor gut montieren kann.

Dieser Kraftfutterdosierer fasst einen ganzen Sack Futter, also 25 kg. Natürlich lassen sich leicht auch größere Modelle bauen.

Arbeitsaufwand, gutes Werkzeug erforderlich

Die Arbeitszeit für den Zusammenbau ist nicht unerheblich. Ich habe das Modell zweimal gebaut, für die erste Variante habe ich volle zwei Tage gebraucht, beim zweiten mal nur noch vier Stunden. Denn da konnte ich alle Fehler des ersten Versuchs erfolgreich vermeiden. Die Konstruktion ist aufwändig, weil ich das Futter in einem Winkel von 30 Grad aufwärts fördern wollte. Fördert man waagerecht wird es leichter zu bauen. Bei Erschütterungen fällt dann aber auch noch das eine oder andere Restchen aus dem Rohr. Manche Pferde werden dadurch zum Klopfen verleitet.

Man muss bei den Gehrungsschnitten sehr sorgfältig arbeiten um eine passable Qualität zu erreichen. Mit einer gutem Heimwerker-Ausrüstung kann man praxistauglich bauen. Bei mir sind die Ungenauigkeiten alle unter einem Millimeter geblieben. Ein Tischler kann das natürlich noch besser.

Eignung für Hafer und Pellets

Dieses Modell eignet sich für Hafer und Müslis in Pelletform. Stark strukturhaltige Müslis kann man damit nicht dosieren. Die Ursache liegt in der Bildung von Brücken, das Futter verhakt und die Förderschnecke gräbt unter dem Futter weg. Nach kurzer Zeit wird dann nichts mehr gefördert. Man kann das auf den folgenden Bildern sehen:

Ist die Futtersäule noch hoch und damit der Gewichtsdruck groß genug, funktioniert es gut. Bei meinen Tests blieben aber die letzten 10 kg hängen. Bei Hafer bzw. Pellets gibt es das Problem nicht, hier ist der Rest nur gering.

Praxistest

Die Pellets werden fast restlos aus dem Behälter gefördert. Der sehr gleichmässige Strom an Futter erlaubt zuverlässige Dosierungen.

Der Dosierer wird so montiert werden, dass das Futter auf eine Rutsche fällt, die auf der anderen Wandseite in den Trog mündet. Man muss vermeiden, dass die Pferde direkt mit ihrer Zunge an das Rohr gelangen können.

Gesteuert wird dieser Dosierer mit unserem Standard für Kraftfutterautomaten: Kraftfutterstand Steuerung